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HOCHTIEF-Aktie: Q3 2012 besser als erwartet


08.11.2012
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Marc Gabriel, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von HOCHTIEF (ISIN DE0006070006 / WKN 607000) weiterhin mit "kaufen" ein.

Nach neun Monaten hätten alle drei Divisionen wieder ein positives Vorsteuerergebnis ausweisen können. Das Vorsteuerergebnis der Division Asia/Pacific von 258,2 Mio. Euro beinhalte einen Buchgewinn von Leighton Holdings (ISIN AU000000LEI5 / WKN 856187) von 92,7 Mio. Euro für den Verkauf von Thiess Waste Management Services (TWMS). Für das Gesamtjahr rechne HOCHTIEF mit nach Erachten der Analysten konservativen 300 Mio. Euro EBT für Asia/ Pacific, zzgl. des oben genannten Buchgewinns.

In der Division Europe habe der Konzern ein EBT von 3,3 Mio. Euro berichtet, welches deutlich besser als von den Analysten (BHLe: -21,3 Mio. Euro) erwartet ausgefallen sei, was wesentlich durch den Verkauf des VNE-Mautprojekts in Chile begründet sei. Der Buchgewinn dürfte zwischen 80 und 85 Mio. Euro liegen. Damit hätten die schwächeren Ergebnisse im klassischen Baugeschäft und im Real Estate-Bereich der Division Europe mehr als kompensiert werden können.

Erfreulich sei auch die Entwicklung bei HOCHTIEF Americas gewesen. Hier habe in Q3 ein EBT 26,1 Mio. Euro (+2,3% yoy) erzielt werden können, wenngleich das Vorsteuerergebnis zum Dreivierteljahr mit 51,4 Mio. Euro erwartungsgemäß nicht an den teilweise von Sondereffekten (Rückstellungsauflösungen) geprägten Vorjahreswert von 111,3 Mio. Euro habe anknüpfen können.


Bei den zur Veräußerung stehenden Flughäfen (EBT 9M: 67,8 Mio. Euro, -27,3% yoy) habe HOCHTIEF den Athener Flughafen aus dem Verkaufsportfolio genommen und bilanziere diesen wieder at-equity, was angesichts der aktuellen Entwicklung in Griechenland nachvollziehbar sei. Das restliche Portfolio stehe unverändert zum Verkauf, wenngleich Budapest sicherlich auch nicht viel Freude mache.

Leighton plane den Verkauf von Telekommunikationsaktivitäten, die nicht mehr zum Kerngeschäft zählen würden. Dabei dürfte der Glasfasernetzbetreiber NextGen bereits für einen Verkaufserlös von bis zu 840 Mio. Euro sorgen. Mit den Erlösen plane Leighton, die Nettoverschuldung wieder zurückzuführen. Dies dürfte HOCHTIEF begrüßen, denn die Projektprobleme von Leighton seien für den starken Anstieg der Nettoverschuldung auf 2 Mrd. Euro (FY2011: 653 Mio. Euro) verantwortlich.

Die Prognose (EBT weniger als 550 Mio. Euro, ohne TWGS) sei bestätigt worden.

Die Empfehlung der Analysten vom Bankhaus Lampe für die HOCHTIEF-Aktie lautet unverändert "kaufen". Die Aktie habe weiteres Aufholpotenzial. Das Kursziel werde nach wie vor bei 48,00 Euro gesehen. (Analyse vom 08.11.2012) (08.11.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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